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POPSToleranz - Komplexe politische Konflikte lassen sich nicht mit der Dominanz der Mehrheit entscheiden
Diese demokratische Respekt-Konzeption beschreibt Forst, der zu der jüngeren Generation der "Frankfurter Schule" zählt und einer der Sprecher des Exzellenz-Clusters "Herausbildung normativer Ordnungen" ist : "Dabei ist die Toleranz eine Haltung der Bürger zueinander: Sie sind zugleich Tolerierende und Tolerierte, und zwar als dem Recht zugleich Unterworfene und es Autorisierende. Obwohl sie in ihren Vorstellungen über das Gute und das Seligmachende deutlich voneinander abweichen, erkennen sie einander einen Status als gleichberechtigte Bürger zu, der besagt, dass die allen gemeinsame Grundstruktur des politischen und sozialen Lebens allein auf solchen Normen beruhen darf, die alle Bürger gleichermaßen akzeptieren können. Autorität, Freiheiten zu verleihen, liegt nicht bei einem Machtzentrum, sondern in einem Prozess der Legitimation, der bestimmte Grundrechte nicht verletzen darf und in Grundsatzfragen ein besonderes Rechtfertigungsniveau vorsieht."
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POPS"Zentralrat der Ex-Muslime" kritisiert Integrationspolitik
Ich schätze Arzu Toker. Für fraglich aber halte ich ihre Unterstellung, der Koran müsse in 4:34 so gelesen werden, wie es weltweit von Muslimen mit aufgeklärtem Islam kritisiert wird. Außerdem gießt sie insofern das Kind mit dem Bade aus, als sie sich aus (berechtigter) Gegnerschaft gegen eine politische Integration der Religion in den Staat auch gegen integrationspolitische Gespräche zwischen staatlicher Exekutive und muslimischen Verbänden wendet. Tokers Kritik an der integrationspolitisch motivierten Gestattung religiös begründeter Abweichungen von geltendem Recht teile ich aber grundsätzlich und nehme ich zum Anlass, daran zu erinnern, dass gesellschaftliche Integration nur auf der Basis der säkularen Gesellschaft möglich ist. Alle, auch die entschiedenen Anhänger von Religionen - nicht nur des Islam -, sollten sich darüber klar werden, auf welche Weise sie sich in das notwendig säkulare Gesellschaftskonzept integrativ einbringen und sich integriert in ihm wiederfinden können.
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POPSQuo vadis, Israel? (Zu Igal Avidans Buch "Israel - Ein Staat sucht sich selbst")
Igal Avidan, geboren 1962 in Tel Aviv, studierte Englische Literatur und Informatik in Ramat Gan sowie Politikwissenschaft in Berlin. Igal Avidan lebt in Berlin und arbeitet seit vielen Jahren als freier Journalist und Deutschland-Korrespondent für verschiedene israelische Zeitungen (wie z.B. der Tageszeitung Maariv, Tel Aviv), Hörfunksender und Nachrichtenagenturen sowie als freier Autor und Kolumnist zum Thema Nahost u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die NZZ, Cicero, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel, Die Welt, Handelsblatt. Für verschiedene deutsche Organisationen wie die Bundeszentrale für Politische Bildung, die Deutsch-Israelische und Christlich-Jüdische Gesellschaft sowie für mehrere Stiftungen hält er Vorträge über Israel und den Friedensprozess im Nahen Osten. "Israel - Ein Staat sucht sich selbst" ist seine erste Buchveröffentlichung. Igal Avidan Israel Ein Staat sucht sich selbst ISBN 987-3-7205-3046-0
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POPSJoachim Fest dies Fest was a biographer of Hitler (supposedly one of the best). His book Inside Hitler's Bunker was source material for the recent German film Downfall , which recounts Hitler's last days. I highly recommend both.