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POPS"Don't worry", "keep cool", "life's a party", "have fun", "make love" - die Spaßsprachgesellschaft
Vergleich der Gegenwartssprache mit dem „Neusprech“ aus George Orwells Roman „1984“: der Sprachgebrauch in den Medien würde auf das Denken der mündigen Bürger zurückfallen und Urteils- sowie Kritikfähigkeit in einem beängstigenden Maße zurückstutzen. Der Spaß prägt in Deutschland heute die Umgangssprache und den verfügbaren Wortschatz der Jugendlichen. Was als grenzenlose Freiheit postuliert wird, läuft in der massenmedialen Welt des regierenden Marktes auf eine Einkerkerung und Verkümmerung selbständigen Denkens und Handelns hinaus. Zuerst und am deutlichsten drückt sich dieser Fakt in der Sprache aus, welche Gedanken formt und Handlungen folgen läßt. „Spaß haben“, „Party machen“, „Fun and Action haben“, „Relaxen“, „Chillen“ . War die 68er-Revolte noch hoch politisch, so ist der Nachwuchs von heute kaum noch in der Lage, auch nur einen vollständigen sachlichen Satz zu seiner politischen Meinung zu äußern. (Frank Fehlberg, a.a.O.)