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POPSCatholic-Shiite Dialogue - Reasonable Understanding Against the background of these existing contacts between the Vatican and Muslim authorities, one can look forward with anticipation to the first meeting of the Catholic-Muslim Forum, scheduled for early November. The forum was founded following a meeting in the Vatican in March this year, which itself was the result of a letter written in October 2007 by 138 Muslim scholars from 43 countries to the pope and other representatives of the Christian churches. The topic of the forthcoming meeting is to be "Love of God and neighbour." The Vatican-Shiite dialogue is also set to continue: another colloquium is planned for two years time in Tehran. See also: The Vatican and leading Iranian theologians on "Faith and Reason in Christianity and Islam" . Deutsch: Vatikanisch-schiitischer Dialog - Vernünftige Verständigung
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POPSAufklärung: christlich? Islam: antiaufklärerisch? Aus: Corrina Gomani und Dursun Tan: Die Rolle des religiösen Diskurses in der Erziehung. Aus dem Inhalt: Die Tragweite kultureller Differenzen „Religion als kulturelles System“ Aufklärung versus Nichtaufklärung? Humanisiert versus Nichthumanisiert? Traditionalistisch versus Modernistisch? Die Geschlechtlichkeit des Menschen Religion als „historisches Gedächtnis“ und Diskursform
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POPSSuperiore anno Oratio Ratisbonensis habita
Vor einem Jahr war Papst Benedikt XVI. in Bayern und hielt seine nachmals berühmte Regensburger Rede. Aber was genau war es eigentlich, was dann zu wütenden Protesten in Teilen der islamischen Welt führte? Es war dieses Zitat des Papstes aus einem mittelalterlichen Streitgespräch: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten”. Trotz der Proteste und Polemik hat der Papst sich für diese Worte nicht entschuldigt. Er bedauerte nur, dass das Zitat Anlass zu Missverständnissen geworden sei. Ein besonderes Anliegen sei es ihm gewesen, das Verhältnis von Glaube und Vernunft und die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs ... aufzuzeigen. Hier bedürfe es der Selbstkritik und der Toleranz, die die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist, einschließt. Papst-Sekretär nennt die Rede im Rückblick „prophetisch”.
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POPSWer ein Haus baut, will bleiben. - Zum Kölner Moscheestreit
Ralph Giordano sollte die hilflosen Attacken seiner Gegner nicht als Indiz dafür nehmen, dass er selbst richtig liegt. Er hat die bedenkenswerten Elemente seiner Islamkritik unter so viel wütender Polemik versteckt, dass es schwer ist, sie überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Gegen die Burka sprechen die Menschenrechte, nicht Regeln des guten Geschmacks. Wer die Bevölkerung über Sakralbauten abstimmen lassen will, der kann nicht nur weitere Moscheen, sondern auch neue Synagogen wie in Leipzig und München vergessen. Giordano lehnt die Ehrenfelder Moschee ab, weil sie »ein falsches Signal« sei. Die Integration der Muslime sei »gescheitert«, eine Großmoschee aber suggeriere, sie sei gelungen. Die Erlaubnis zum Bau einer Moschee ist aber zum Glück kein Gnadenrecht, das die geneigte Mehrheit bei gelungener Integration verleiht, sondern eine Frage der Religionsfreiheit und des Baurechts. http://tinyurl.com/2omoag Siehe auch: http://tinyurl.com/32oqwr
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POPSKölner Zentralmoschee-Bau: Ängste und Vorurteile Siehe auch: Wer ein Haus baut, will bleiben. - Zum Kölner Moscheestreit http://clipmarks.com/clipmark/FCD0E496-BB5B-44CC-9482-E22E05EDB0CC/ Pro Köln verklagt Giordano - Kölner Stadt-Anzeiger http://www.ksta.de/html/artikel/1180163598377.shtml
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POPSKuschel: Interreligiöse Kommunikation Ich erlaube mir, dem Kuschel-Wunsch, vom anderen "das Beste und Tiefste seiner Tradition" zu erfahren, etwas beizugesellen: den JoHanna-Wunsch, vom anderen zu erfahren, woran er glaubt und wie dieser persönliche Glaube sein Leben gestaltet. Na ja, dazu braucht es wohl noch mehr vertrauensbildende Disziplin als zum Austausch über "das Beste und Tiefste von Traditionen". - Es ist halt nur ein Wunsch.
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POPS"Zentralrat der Ex-Muslime" kritisiert Integrationspolitik
Ich schätze Arzu Toker. Für fraglich aber halte ich ihre Unterstellung, der Koran müsse in 4:34 so gelesen werden, wie es weltweit von Muslimen mit aufgeklärtem Islam kritisiert wird. Außerdem gießt sie insofern das Kind mit dem Bade aus, als sie sich aus (berechtigter) Gegnerschaft gegen eine politische Integration der Religion in den Staat auch gegen integrationspolitische Gespräche zwischen staatlicher Exekutive und muslimischen Verbänden wendet. Tokers Kritik an der integrationspolitisch motivierten Gestattung religiös begründeter Abweichungen von geltendem Recht teile ich aber grundsätzlich und nehme ich zum Anlass, daran zu erinnern, dass gesellschaftliche Integration nur auf der Basis der säkularen Gesellschaft möglich ist. Alle, auch die entschiedenen Anhänger von Religionen - nicht nur des Islam -, sollten sich darüber klar werden, auf welche Weise sie sich in das notwendig säkulare Gesellschaftskonzept integrativ einbringen und sich integriert in ihm wiederfinden können.
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POPSFatima Mernissi: Islam und Demokratie Enthalten in einem Aufsatz von Hans-Peter Raddatz (Orientalist), der sich radikal kritisch mit den Bemühungen um den interreligiösen Dialog von Christen und Muslimen befasst: "Der Dialog mit dem Islam wird umso mehr zur Hilfseinrichtung für den Islam, je unbeirrter der Dialog darin fortfährt, den Kampfcharakter dieser Religion durch die Fiktion von Toleranz und Friedfertigkeit zu verschleiern."